Montag, 28. Juli 2014
Donnerstag, 3. Juli 2014
Aarburger Kostbarkeiten entdeckt
Die Heimatvereinigung Wiggertal begab sich dieses Jahr auf ihrer traditionellen Entdeckungstour lokaler Kostbarkeiten nach Aarburg.
Michel Spiess, Leiter des Heimatmuseums und profunder Kenner der Lokalgeschichte nahm die Besucher mit auf eine lebendige Entdeckungsreise. Das Naturphänomen der Aarewoog, wo das Wasser aareaufwärts zu fliessen scheint, zog die Anwesenden sofort in seinen Bann. Über die Büssertreppe erreichten die Besucher die imposante, vorwiegend mit Frohdiensten erbaute Burganlage. Gespannt lauschten die Gäste den lebhaften Schilderungen von Michel Spiess über die Entstehung und Bedeutung der Aarburg als protestantisches Bollwerk gegen die katholische Innerschweiz. Facetten- und gestenreich zeigte er die herrschenden politischen Verhältnisse mit unnachahmlicher Lebendigkeit auf. Geschichten über die napoleonfreundlichen Aarburger mit gemeinsamen Samstagstänzen unter der 500 Meter langen Freiheitsallée würzten die historischen Fakten.
Grosser Auswand für Wasser
Bis 1671 musste die Wasserversorgung der Burg mit Zisternenwagen gewährleistet werden. Nach 41jähriger Bauzeit war endlich ein 45 Meter tiefer Sodbrunnen von lothringischen Bergarbeitern durch den Fels bis auf Grundwasserniveau vorgetrieben worden. Mit einem Laufrad wurde von da an Wasser für die Versorgung der Burg aus dem Brunnen heraufgezogen und machte so die Festung bei allfälliger Belagerungen weniger verwundbar.
Nur zu rasch war die Zeit verflogen, denn noch lange hätten die Besucher den Geschichten von Michel Spiess zuhören können. Eine wahrhaft kostbare Entdeckungsreise!
Text / Foto Pius Häfliger, Luthern
Mit dem Sodbrunnenbau wurde kein Aufwand gescheut, Wasser auf die Burg zu bringen.






Michel Spiess, Leiter des Heimatmuseums und profunder Kenner der Lokalgeschichte nahm die Besucher mit auf eine lebendige Entdeckungsreise. Das Naturphänomen der Aarewoog, wo das Wasser aareaufwärts zu fliessen scheint, zog die Anwesenden sofort in seinen Bann. Über die Büssertreppe erreichten die Besucher die imposante, vorwiegend mit Frohdiensten erbaute Burganlage. Gespannt lauschten die Gäste den lebhaften Schilderungen von Michel Spiess über die Entstehung und Bedeutung der Aarburg als protestantisches Bollwerk gegen die katholische Innerschweiz. Facetten- und gestenreich zeigte er die herrschenden politischen Verhältnisse mit unnachahmlicher Lebendigkeit auf. Geschichten über die napoleonfreundlichen Aarburger mit gemeinsamen Samstagstänzen unter der 500 Meter langen Freiheitsallée würzten die historischen Fakten.
Grosser Auswand für Wasser
Bis 1671 musste die Wasserversorgung der Burg mit Zisternenwagen gewährleistet werden. Nach 41jähriger Bauzeit war endlich ein 45 Meter tiefer Sodbrunnen von lothringischen Bergarbeitern durch den Fels bis auf Grundwasserniveau vorgetrieben worden. Mit einem Laufrad wurde von da an Wasser für die Versorgung der Burg aus dem Brunnen heraufgezogen und machte so die Festung bei allfälliger Belagerungen weniger verwundbar.
Nur zu rasch war die Zeit verflogen, denn noch lange hätten die Besucher den Geschichten von Michel Spiess zuhören können. Eine wahrhaft kostbare Entdeckungsreise!
Text / Foto Pius Häfliger, Luthern
Mit dem Sodbrunnenbau wurde kein Aufwand gescheut, Wasser auf die Burg zu bringen.






Dienstag, 1. Juli 2014
Willisauer Bote: Flurbegehung zu Ehren von "Seppi a de Wiggere"
Artikel aus dem Willisauer Boten vom Dienstag 24. Juni 2014
Montag, 9. Juni 2014
Kostbarkeiten in Aarburg entdecken
Imposante Festung Aarburg
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| Bei der „Aarewoog“, wo das Wasser aareaufwärts zu fliessen scheint, ist der Ausgangspunkt der Führung. |
Wasserschauspiel Aarewoog
Ein einzigartiges Naturschauspiel bilden in Aarburg die Strömungsverhältnisse der Aare. Der Aufprall des Aarewassers auf den Felssporn der Festung bewirkt eine kräftige Gegenströmung, die sogenannte Waage oder „Woog“, wo das Wasser aufwärts zu fliessen scheint. Hier entstand ein Hafen, der im 17. Und 18. Jahrhundert von der wachsenden Bedeutung der Flussschiffahrt profitierte.
Zu dieser öffentlichen Führung heisst die Heimatvereinigung Wiggertal Alle willkommen. Passendes Schuhwerk zum Treppensteigen ist empfohlen. Die Führung „Kostbarkeiten in Aarburg“ findet am Samstag, 21. Juni, 14.00 -16.00 statt. Treffpunkt ist die Aarewaage an der Aare, 10 Franken kostet die Führung pro Teilnehmer.
Donnerstag, 15. Mai 2014
Heimatlicher Wurst-Genuss im Agrarmuseum
Der Vorstand der Heimatvereinigung Wiggertal tagte im Agrarmuseum Burgrain, liess sich in die vielfältige Wurst-Ausstellung verführen und mit einheimischem Wurstgenuss verwöhnen.
Burgrain/Alberswil. – Obwohl geschichtlich unterschiedlich tätig haben die Heimatvereinigung Wiggertal (HVW) und das Agrarmuseum Burgrain eines gemeinsam: sie wollen wertvolles Wissen der Nachwelt hinterlassen und heimatlich-historische Wurzeln pflegen. So war die kollektive Anwesenheit der HVW-Vorstandsmitglieder mit Partnerinnen im Agrarmuseum am letzten Montagabend sehr willkommen.
Endspurt im Archäologie-Museum Schötz
Den Besuch einleitend erinnerte Vorstandsmitglied Ferdy Andermatt (Willisau) mit seiner live kommentierten PP-Präsentation eindrücklich auf das vielseitige regional-historische Wirken von „Seppi a de Wiggere“. Die Präsentation dieses beachtlichen Lebenswerkes von Dr. h. c. Josef Zihlmann würde wohl auch andernorts auf Interesse stossen.
Die folgende Vorstandssitzung war dann geprägt von letzten Vorbereitungen zur Eröffnung des neugestalteten „Archäologie-Museums“ in Schötz am 29. August und zu den Tagen der Offenen Türe am Samstag 30. und Sonntag 31. August. Schosef Stöckli (Ufhusen) und Hermenegild Heuberger (Hergiswil) präsentierten druckfrisch die neue HVW-Kunstkarte mit Werken des in Wauwil aufgewachsenen international bekannten Künstlers Walter Kaufmann. Mehrere seiner Gemälde werden übrigens vom 21. August bis 4. September im Gasthaus Wendelin Wauwil ausgestellt und zu bewundern sein. Vorbesprochen wurde auch der diesjährige „Heimattag“ im Buchs/Uffikon vom Samstag 29. November mit Schwerpunktthema ‚Römische Ausgrabungen Buchs“.
Nicht gewurstet, aber Würste degustiert
Durch die unlängst eröffnete und bis Ende Oktober dauernde Sonderausstellung „Die Wurst. Eine Geschichte mit zwei Enden“ führten Stiftungsratspräsident Alois Hodel und Museumsleiterin Beatrice Limacher. Nicht einzig die früheren Metzgerutensilien, Filme über Störmetzger in der Region sondern auch amüsante Werke von Kunstschaffenden, welche sich durch die Wurstwelt inspirieren liessen, machen diese Ausstellung einen Besuch wert. Abschliessend gab’s kulinarische Genüsse mit mehreren einheimischen Wurst-Spezialitäten bei frohem Ausklang im Museumsbeizli.
Text: Alois Hodel
Burgrain/Alberswil. – Obwohl geschichtlich unterschiedlich tätig haben die Heimatvereinigung Wiggertal (HVW) und das Agrarmuseum Burgrain eines gemeinsam: sie wollen wertvolles Wissen der Nachwelt hinterlassen und heimatlich-historische Wurzeln pflegen. So war die kollektive Anwesenheit der HVW-Vorstandsmitglieder mit Partnerinnen im Agrarmuseum am letzten Montagabend sehr willkommen.
Endspurt im Archäologie-Museum Schötz
Den Besuch einleitend erinnerte Vorstandsmitglied Ferdy Andermatt (Willisau) mit seiner live kommentierten PP-Präsentation eindrücklich auf das vielseitige regional-historische Wirken von „Seppi a de Wiggere“. Die Präsentation dieses beachtlichen Lebenswerkes von Dr. h. c. Josef Zihlmann würde wohl auch andernorts auf Interesse stossen.
Die folgende Vorstandssitzung war dann geprägt von letzten Vorbereitungen zur Eröffnung des neugestalteten „Archäologie-Museums“ in Schötz am 29. August und zu den Tagen der Offenen Türe am Samstag 30. und Sonntag 31. August. Schosef Stöckli (Ufhusen) und Hermenegild Heuberger (Hergiswil) präsentierten druckfrisch die neue HVW-Kunstkarte mit Werken des in Wauwil aufgewachsenen international bekannten Künstlers Walter Kaufmann. Mehrere seiner Gemälde werden übrigens vom 21. August bis 4. September im Gasthaus Wendelin Wauwil ausgestellt und zu bewundern sein. Vorbesprochen wurde auch der diesjährige „Heimattag“ im Buchs/Uffikon vom Samstag 29. November mit Schwerpunktthema ‚Römische Ausgrabungen Buchs“.
Nicht gewurstet, aber Würste degustiert
Durch die unlängst eröffnete und bis Ende Oktober dauernde Sonderausstellung „Die Wurst. Eine Geschichte mit zwei Enden“ führten Stiftungsratspräsident Alois Hodel und Museumsleiterin Beatrice Limacher. Nicht einzig die früheren Metzgerutensilien, Filme über Störmetzger in der Region sondern auch amüsante Werke von Kunstschaffenden, welche sich durch die Wurstwelt inspirieren liessen, machen diese Ausstellung einen Besuch wert. Abschliessend gab’s kulinarische Genüsse mit mehreren einheimischen Wurst-Spezialitäten bei frohem Ausklang im Museumsbeizli.
Text: Alois Hodel
| Die vorgängige Kurzvisite der Sonderausstellung „Die Wurst. Eine Geschichte mit zwei Enden“ gab reichlich Appetit für die dargebotenen einheimischen Wurst-Spezialitäten. Aufnahme: Alois Hodel. |
Montag, 14. April 2014
Fotogalerie: Von Willisau nach Zofingen der Wigger entlang
Aufnahmen und Text: Beat Schaller
| Start in Willisau, kombiniert mit dem Planetenweg. |
| Blick in Richtung Alberswil. |
| Drei Sehenswürdigkeiten auf einen Blick. Steinermühle, Schloss Kastelen und Burgruine Kastelen. |
| Die Wydenmühle – kurz vor Alberswil. |
| Im Hintergrund Blasius-Kapelle und Burg Kastelen. |
| An der Wigger ist das Kultur-Land fruchtbar. |
| Im Hintergrund die Pilatuskette mit Schimbrig. |
| Holzbrücke kurz vor Schötz über die Rot. |
| Die Rot mündet in die Wigger ein. |
| Wer hat hier wohl sein zuhause? |
| Diese uralte Eiche säumt den Weg der Wigger. |
| Wunderschöne Landschaften säumen den Weg. |
| Dieser Spruch sagt alles.... |
| Findling vom eiszeiztlichen Reuss-Gletscher |
| Industrie an der Wigger. |
| Es herrscht rege Bautätigkeit im Wiggertal. |
| Die moderne Kirche von Nebikon. |
| Galliker Transport |
| Die dominaten Türme der Egli-Mühlen in Nebikon. |
| Die Natur ist am Erwachen. |
| Auch für Enten hat es Platz. |
| Die «wildgewordene» Wigger. |
| Die Wigger wird von vielen kleinen Bächen eingespeist. |
| Immer wieder sieht man Autobrücken, die über die Wigger führen. |
| Die wunderschöne Natur erfreut jedes Herz. |
| Im Hintergrund ein kleiner Weinberg bei Dagmersellen. |
| Die Marienburg bei Wikon. |
| Türmli / Mühle bei Wikon |
| Die zauberhafte Wigger, ruhig und zufrieden, sie kann auch anders sein. |
| Kurz vor Zofingen ist die Wigger ein ordentliches Bächlein geworden. |
Samstag, 5. April 2014
Heimatkunde 2014: Das heimatkundliche Lebenswerk
Die Heimatvereinigung des Wiggertals veröffentlicht laufend Artikel ist meist gekürzter Fassung um einen Einblick in die Heimatkunde 2014 zu gewähren.
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