Dienstag, 26. August 2014

Kartenaktion 2014


Sujet der Kartenaktion 2014


Sujet der Kartenaktion 2014

mf. Mit der jährlich stattfindenden Kartenaktion «Häb Sorg zur Heimet» gibt die Heimatvereinigung Wiggertal zum einen Einblick in das Schaffen einheimischer Künstlerinnen und Künstler ausserhalb von Ausstellungen. Zum andern bildet sie eine der wichtigsten Einnahmequelle für das breite Wirken der Heimatvereinigung. Diese setzt sich in vielfältiger Weise für die kulturellen Werte des Wiggertales und des Hinterlandes ein. Mit verschiedenen Aktionen und Projekten und der jährlichen Herausgabe der «Heimatkunde Wiggertal» möchte sie Vergangenes ins Bewusstsein zurückrufen, Heimat ideell erhalten und sichtbar machen. Die Verantwortlichen der Heimatvereinigung Wiggertal freuen sich, wenn die Schülerinnen und Schüler mit ihren Karten an den Haustüren im Luzerner Hinterland und im Wiggertal gute Aufnahme finden.

Eine Karte kostet inklusive Kuvert und Schutzhülle drei Franken. Die Karten können auch direkt bei der folgenden Adresse bestellt werden:

Josef Stöckli
Höhe 17
6153 Ufhusen
041 988 11 39
schosef.stoeckli@bluewin.ch

Wir freuen uns über Ihre Bestellung, ist der Erlös der Kartenaktion für die Heimatvereinigung doch eine bedeutende Einnahmequelle zur Unterstützung der vielfältigen Aufgaben!

Freitag, 1. August 2014

Artikel über das Archäologische Museum, Schötz aus der Neuen Luzerner Zeitung

Eingescannt von Alois Hodel. Zeitungsartikel aus der Neuen Luzerner Zeitung vom 18. Juli 2014.



Donnerstag, 3. Juli 2014

Aarburger Kostbarkeiten entdeckt

Die Heimatvereinigung Wiggertal begab sich dieses Jahr auf ihrer traditionellen Entdeckungstour lokaler Kostbarkeiten nach Aarburg.

Michel Spiess, Leiter des Heimatmuseums und profunder Kenner der Lokalgeschichte nahm die Besucher mit auf eine lebendige Entdeckungsreise. Das Naturphänomen der Aarewoog, wo das Wasser aareaufwärts zu fliessen scheint, zog die Anwesenden sofort in seinen Bann. Über die Büssertreppe erreichten die Besucher die imposante, vorwiegend mit Frohdiensten erbaute Burganlage. Gespannt lauschten die Gäste den lebhaften Schilderungen von Michel Spiess über die Entstehung und Bedeutung der Aarburg als protestantisches Bollwerk gegen die katholische Innerschweiz. Facetten- und gestenreich zeigte er die herrschenden politischen Verhältnisse mit unnachahmlicher Lebendigkeit auf. Geschichten über die napoleonfreundlichen Aarburger mit gemeinsamen Samstagstänzen unter der 500 Meter langen Freiheitsallée würzten die historischen Fakten.

Grosser Auswand für Wasser

Bis 1671 musste die Wasserversorgung der Burg mit Zisternenwagen gewährleistet werden. Nach 41jähriger Bauzeit war endlich ein 45 Meter tiefer Sodbrunnen von lothringischen Bergarbeitern durch den Fels bis auf Grundwasserniveau vorgetrieben worden. Mit einem Laufrad wurde von da an Wasser für die Versorgung der Burg aus dem Brunnen heraufgezogen und machte so die Festung bei allfälliger Belagerungen weniger verwundbar.

Nur zu rasch war die Zeit verflogen, denn noch lange hätten die Besucher den Geschichten von Michel Spiess zuhören können. Eine wahrhaft kostbare Entdeckungsreise!

Text / Foto Pius Häfliger, Luthern


Mit dem Sodbrunnenbau wurde kein Aufwand gescheut, Wasser auf die Burg zu bringen.













Fotogalerie Kostbarkeiten 2014

Link zur Fotogalerie: http://www.hvwiggertal.ch/p/fotogalerie-kostbarkeiten-2014.html

Dienstag, 1. Juli 2014

Willisauer Bote: Flurbegehung zu Ehren von "Seppi a de Wiggere"

Artikel aus dem Willisauer Boten vom Dienstag 24. Juni 2014

Montag, 9. Juni 2014

Kostbarkeiten in Aarburg entdecken

Wer weiss schon genau, wo das Wiggertal endet? Die Heimatvereinigung Wiggertal macht am 21. Juni auf der traditionellen Kostbarkeiten-Tour im malerischen Städtchen Aarburg Halt. Wo die Wigger ihr Wasser in die Aare strömen lässt, gibt’s viel zu bestaunen. Der Restaurator, Verantwortlicher des Heimatmuseums Aarburg und Heimweh-Hinterländer Michel Spiess nimmt die Besucher mit auf einen eindrücklichen Rundgang hoch über der Aare.

Imposante Festung Aarburg

Bei der „Aarewoog“, wo das Wasser aareaufwärts
zu fliessen scheint, ist der Ausgangspunkt der Führung.
Als weitherum sichtbares Zeichen einer wechselvollen und umkämpften Vergangenheit trohnt die grosse Festung Aarburg am Ende des Wiggertals hoch über der Aare. Wirtschaftlich im Schatten von Olten und Zofingen stehend blieb Aarburg stets ein kleines Städtchen. Die Berner eroberten den strategischen Ort 1415 und bauten die Festung aus zum Schutze der Verbindung zwischen den reformierten Städten Bern und Zürich und gegen Angriffe der katholischen Innerschweiz. Aus dieser bewegten Geschichte sind auch viele Geschichten und Anekdoten entstanden, die Michel Spiess als profunder Kenner der Lokalhistorie den Besuchern lebendig weitergibt.

Wasserschauspiel Aarewoog

Ein einzigartiges Naturschauspiel bilden in Aarburg die Strömungsverhältnisse der Aare. Der Aufprall des Aarewassers auf den Felssporn der Festung bewirkt eine kräftige Gegenströmung, die sogenannte Waage oder „Woog“, wo das Wasser aufwärts zu fliessen scheint. Hier entstand ein Hafen, der im 17. Und 18. Jahrhundert von der wachsenden Bedeutung der Flussschiffahrt profitierte.

Zu dieser öffentlichen Führung heisst die Heimatvereinigung Wiggertal Alle willkommen. Passendes Schuhwerk zum Treppensteigen ist empfohlen. Die Führung „Kostbarkeiten in Aarburg“ findet am Samstag, 21. Juni, 14.00 -16.00 statt. Treffpunkt ist die Aarewaage an der Aare, 10 Franken kostet die Führung pro Teilnehmer.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Heimatlicher Wurst-Genuss im Agrarmuseum

Der Vorstand der Heimatvereinigung Wiggertal tagte im Agrarmuseum Burgrain, liess sich in die vielfältige Wurst-Ausstellung verführen und mit einheimischem Wurstgenuss verwöhnen.

Burgrain/Alberswil. – Obwohl geschichtlich unterschiedlich tätig haben die Heimatvereinigung Wiggertal (HVW) und das Agrarmuseum Burgrain eines gemeinsam: sie wollen wertvolles Wissen der Nachwelt hinterlassen und heimatlich-historische Wurzeln pflegen. So war die kollektive Anwesenheit der HVW-Vorstandsmitglieder mit Partnerinnen im Agrarmuseum am letzten Montagabend sehr willkommen.

Endspurt im Archäologie-Museum Schötz

Den Besuch einleitend erinnerte Vorstandsmitglied Ferdy Andermatt (Willisau) mit seiner live kommentierten PP-Präsentation eindrücklich auf das vielseitige regional-historische Wirken von „Seppi a de Wiggere“. Die Präsentation dieses beachtlichen Lebenswerkes von Dr. h. c. Josef Zihlmann würde wohl auch andernorts auf Interesse stossen.

Die folgende Vorstandssitzung war dann geprägt von letzten Vorbereitungen zur Eröffnung des neugestalteten „Archäologie-Museums“ in Schötz am 29. August und zu den Tagen der Offenen Türe am Samstag 30. und Sonntag 31. August. Schosef Stöckli (Ufhusen) und Hermenegild Heuberger (Hergiswil) präsentierten druckfrisch die neue HVW-Kunstkarte mit Werken des in Wauwil aufgewachsenen international bekannten Künstlers Walter Kaufmann. Mehrere seiner Gemälde werden übrigens vom 21. August bis 4. September im Gasthaus Wendelin Wauwil ausgestellt und zu bewundern sein. Vorbesprochen wurde auch der diesjährige „Heimattag“ im Buchs/Uffikon vom Samstag 29. November mit Schwerpunktthema ‚Römische Ausgrabungen Buchs“.

Nicht gewurstet, aber Würste degustiert

Durch die unlängst eröffnete und bis Ende Oktober dauernde Sonderausstellung „Die Wurst. Eine Geschichte mit zwei Enden“ führten Stiftungsratspräsident Alois Hodel und Museumsleiterin Beatrice Limacher. Nicht einzig die früheren Metzgerutensilien, Filme über Störmetzger in der Region sondern auch amüsante Werke von Kunstschaffenden, welche sich durch die Wurstwelt inspirieren liessen, machen diese Ausstellung einen Besuch wert. Abschliessend gab’s kulinarische Genüsse mit mehreren einheimischen Wurst-Spezialitäten bei frohem Ausklang im Museumsbeizli.

Text: Alois Hodel

Den Vorstandskollegen präsentierte Ferdy Andermatt (links) live kommentierend das Lebensbild von „Seppi a de Wiggere“, zu welchem er seitens der Druckerei Willisauer Bote über viele Jahre sehr enge Kontakte hatte und fruchtbare Zusammenarbeit pflegen durfte. Aufnahme: Alois Hodel.

Die vorgängige Kurzvisite der Sonderausstellung „Die Wurst. Eine Geschichte mit zwei Enden“ gab reichlich Appetit für die dargebotenen einheimischen Wurst-Spezialitäten. Aufnahme: Alois Hodel.

Ferdi Andermatt, aktives Vorstandsmitglied der Heimatvereinigung Wiggertal und Autor in der „Heimatkunde Wiggertal“, ist ein versierter Kenner von Josef Zihlmann, genannt Seppi a de Wiggere. Aufnahme: Martin Geiger.