Montag, 9. November 2015
Dienstag, 3. November 2015
Die Heimatvereinigung Wiggertal hat den Kulturpreis 2015 erhalten
fja. In feierlichem Rahmen, auf archäologisch wertvollem Gelände, in der St. Mauritiuskapelle Schötz, hat die Heimatvereinigung Wiggertal am 30. Oktober 2015 den Luzerner Kulturpreis Region West erhalten.
Die Einladung und die Urkunde sind mit einer Schatulle geschmückt, womit Hermenegild Heuberger auf das vielfältige Kulturgut des Wiggertals hinweist, das es zu werten und zu schützen gilt, das aber immer auch für die Weiterentwicklung offen sein soll.
Willi Korner, der Präsident der Heimatvereinigung, hat die mehr als 80jährige Geschichte der Heimatvereinigung pointiert erläutert und auf die seit 1936 jährlich herausgegebene ,Heimatkunde‘ hingewiesen. Diese hat sich zur Hauptaufgabe der Heimatvereinigung entwickelt und ist auch in ihrer Erscheinungsweise von der dünnen Broschüre zum ansehnlichen Buch geworden.
Den Begriff ‚Heimat‘ hat dann auch Stefan Calivers, Chefredaktor Willisauer Bote, aufgenommen und auf den langjährigen Präsidenten Dr. h. c. Josef Zihlmann würdigend hingewiesen. ‚Seppi a de Wiggere‘ hat Sinn und Wert dieses einfachen Wortes, das aber auch missverstanden und missbraucht werden kann, immer wieder sinngebend umschrieben. Guido Roos, Geschäftsführer, und Hildegard Schär, Leiterin der Arbeitsgruppe Kultur, REGION LUZERN WEST, vertraten diese ordnend und erläuternd.
Höhepunkt des Abends war dann die Preisübergabe durch Stadträtin Brigitte Troxler, Willisau, als Mitglied der Verbandsleitung.
Und immer wieder durften die Anwesenden sich erwärmen an den gemütvollen Melodien der Husistein-Musik, deren Repertoir auch bereichert wurde mit einem Fundus aus dem Archiv der Heimatvereinigung.
Fotogalerie
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| Guido Roos, Geschäftsführer REGION LUZERN WEST, führte durch die Veranstaltung |
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| Der Präsident der Heimatvereinigung, Willi Korner, bei seiner Ansprache ‚Heimat und Heimatvereinigung im Wandel‘ |
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| Immer wieder spielte die Husistein-Musik zur Freude der Gäste |
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| Die Laudatio hielt Stefan Calivers, Chefredaktor Willisauer Bote |
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| Hildegard Schär, Leiterin der Arbeitsgruppe Kultur REGION LUZEREN WEST, erläuterte den Zweck des Regionalen Förderfonds |
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| Beim Apéro: v.l.n.r. Klaus Fellmann, a. Regierungsrat; Ivo Stöckli, Bezirksgerichtspräsident; Beat Bättig, Treuhandgesellschaft; Josef Wanner, dipl. Kulturingenieur |
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| Hildegard Schär, Altbüron, und Hermenegild Heuberger, Hergiswil |
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| Der Kassier der Heimatvereinigung und deren früherer Präsident: Pius Kunz Hergiswil und Andreas Bachmann, Zofingen |
Donnerstag, 29. Oktober 2015
Sendung SRF DOK Notlandung
Sendung vom 28. Oktober 2015. Eigenhändige Aufnahme via Teleboy.
Die Wiedergabe im Vollbild kann mit einem Klick auf die vier auseinander driftenden Pfeile rechts unten gestartet werden. Bei langsamer Internetverbindung kann die hochauflösende Wiedergabe mittels Klick auf "HD" abgeschaltet werden.
Beschreibungstext der Redaktion des Schweizer Fernsehens:
Für viele internierte ausländische Soldaten war es die Hölle auf Erden: Das Luzerner Straflager Wauwilermoos, das von 1940 bis 1946 bestand. Jetzt sprechen vier amerikanische Überlebende über ihre Zeit im Lager, ihre Fluchtversuche und über die damit verbundenen Qualen.
Ein Film von Daniel Wyss
Im Ganzen hielten sich während des Zweiten Weltkrieges über 100‘000 ausländische Soldaten freiwillig oder gezwungenermassen in der Schweiz auf. Im Gegensatz zu zivilen Flüchtlingen durfte die Schweiz sie nicht zurückweisen und musste ihren Unterhalt bis zum Ende des Konflikts gewährleisten.
Internationale Abkommen verpflichteten die Schweiz, diese Soldaten aufzunehmen. Während viele Zivilisten, vor allem Juden, in ihre Herkunftsländer zurückgeschafft wurden, blieben die ausländischen Soldaten bis zum Kriegsende in der Schweiz inhaftiert.
Die in unterschiedlichen Dörfern untergebrachten Soldaten arbeiteten in der Landwirtschaft und in der Industrie. Ausländische Offiziere wurden nicht zu Zwangsarbeit verpflichtet und wohnten in wenig belegten Hotels. Diese relativ milden Bedingungen der Internierung konnten sich allerdings für diejenigen, die zu fliehen versuchten, in einen Alptraum verwandeln. Getürmte Flüchtlinge wurden unter anderem im «Internierten-Straflager Wauwilermoos» im Kanton Luzern inhaftiert.
Dieses Militärgefängnis wurde vom Hauptmann André Béguin geleitet, einem Betrüger und Führer einer rechtsextremen Bewegung. Er setzte extrem harte Haftbedingungen durch. Die Gefangenen wurden schikaniert und misshandelt. Solche Torturen erlebten auch einige der in der Schweiz notgelandeten und im «Wauwilermoos» inhaftierten ehemaligen US-Piloten.
Am 30. April 2014 verlieh der US-Kongress den letzten acht der US-amerikanischen Überlebenden des Lagers – in Anerkennung ihrer damals erlittenen Qualen – die Medaille für Kriegsgefangene. Beinahe 70 Jahre mussten die Opfer auf eine angemessene Ehrerbietung warten. Der Film «Notlandung» beleuchtet ihre bewegende und schockierende Geschichte – die notabene auch ein Teil unserer eigenen ist. «DOK» beleuchtet ein unrühmliches Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte.
Donnerstag, 8. Oktober 2015
Filmpremiere "Notlandung" und die Ausstellung historischer Dokumente in Egolzwil
Über notgelandete US-Kampfpiloten und ihre Schreckenszeit im „Internierten-Straflager Wauwilermoos“ finden am Freitag 23. Oktober 2015 im Gemeinde-zentrum Egolzwil eine Filmpremiere „Notlandung“ und gleichenorts auch am Samstag 24. Oktober eine Ausstellung historischer Dokumente, über das allgemeine Interniertenwesen und Original-Utensilien von damals statt.
Der Verein „Spektrum Egolzwil-Wauwil“ und die Heimatvereinigung Wiggertal organisieren diesen Anlass gemeinsam und lassen auf dem Areal der Strafanstalt Wauwilermoos einen „Gedenkstein gegen das Vergessen“
Der Verein „Spektrum Egolzwil-Wauwil“ und die Heimatvereinigung Wiggertal organisieren diesen Anlass gemeinsam und lassen auf dem Areal der Strafanstalt Wauwilermoos einen „Gedenkstein gegen das Vergessen“
Die "Heimatkunde" der Jahre 1995 und 2016 berichtet über die Lagerverhältnisse in Egolzwil
Dr. phil. Hilmar Gernet und Agro Ing. HTL Alois Hodel beschreiben in der ‚Heimatkunde Wiggertal’ die Führung und die Zustände im Straflager Wauwilermoos. Sie nennen ihre Arbeiten ‚gegen das Vergessen‘, denn ‚Es herrscht heute noch eine sonderbare Distanz zum Lager‘, wie es Alois Hodel formuliert.
Scan aus Heimatkunde 1995, Heft 53, Artikel Gernet.
Text Artikel: Ferdinand Andermatt
Samstag, 12. September 2015
Der Kulturpreis Region Luzern West 2015 an die Heimatvereinigung Wiggertal
fja. „Alljährlich erhalten wir eine ganze Reihe von Vorschlägen zur Auswahl für die Verleihung des Kulturpreises Region Luzern West“ schreibt Guido Roos, Geschäftsführer. „Es werden Organisationen respektive Personen als Preisträger vorgeschlagen, die in verschiedenen Kulturbereichen Grosses geleistet haben. Die Heimatvereinigung Wiggertal wurde von der Kulturkommission Willisau zur Wahl vorgeschlagen. Der Antrag wurde von der Verbandsleitung Region Luzern West einstimmig angenommen.“Die Preisverleihung findet am 30. Oktober 2015, um 19.30 Uhr, in der Mauritiuskapelle in Schötz statt.
Die Heimatvereinigung Wiggertal freut sich über diese Anerkennung für ihren Einsatz in allen Aufgaben des Vorstandes, in der Vermittlung kulturellen Bewusstseins und in der jährlichen Herausgabe der ‚Heimatkunde Wiggertal‘ mit all ihren ehrenamtlichen Autoren und Mitarbeitern. Auch die treuen Abonnenten und Mitglieder sind eingeschlossen, die damit immer wieder ihre Anerkennung für die Leistung, aber auch ihre Treue zu den Werten der engeren Heimat bekunden.
Alle Mitglieder der Heimatvereinigung und alle Freunde des kulturellen Geschehens sind freundlich eingeladen.
Eigesendet von Ferdinand Andermatt
Montag, 20. Juli 2015
Das Wunder von Luthernbad in den Berichten von Renward Cysat
fja. Das Lutherntal ist das an der Grenze zu Bern liegende westlichste Einzugsgebiet der Wigger. Im hintersten Talkessel liegt Luthernbad. Es hat seine Aufmerksamkeit und eigentlich auch seinen Namen erhalten durch die wunderbare Heilung von Jakob Minder im Jahre 1581. Der Luzerner Stadtschreiber Renward Cysat hat die Geschehnisse schriftlich festgehalten. Durch die ausserordentlichen Begebenheiten und das heilende Wasser wurde Luthernbad zum „Einsiedeln des Kleinen Mannes“. Die Texte von Renward Cysat sind neu in einer lesbaren Sprache und mit künstlerisch wertvollen Zeichnungen ergänzt, gedruckt herausgegeben worden. Die Vernissage findet am 15. August 2015, um 16.30 in Luthernbad in Anwesenheit des Luzerner Regierungspräsidenten Reto Wyss statt. (Programm siehe Flyer)
Donnerstag, 4. Juni 2015
Kartenaktion 2015
fja. Jedes Jahr von neuem bietet die Heimatvereinigung Wiggertal mit einer besonderen Aktion "Häb Sorg zur Heimet" Bildkarten an, die Bezug nehmen auf die Besonderheiten unserer Welt, in der wir leben. Hier wo wir uns wohl fühlen in der stimmungsvollen Natur und mit den Menschen und Dingen, die wir erfahren dürfen.
Dieses Jahr hat der einheimische Künstler Ueli Bieri-Obrecht aus Ohmstal (www.kunstundbieri.ch) die eindrücklichen Bilder geschaffen. Sie sind im Gesamtformat von 42x14,8 cm bzw. gefalzt auf 21x14,8 cm mit passendem Couvert verpackt in einer Schutzhülle zum Kauf bereit.
Dieses Jahr hat der einheimische Künstler Ueli Bieri-Obrecht aus Ohmstal (www.kunstundbieri.ch) die eindrücklichen Bilder geschaffen. Sie sind im Gesamtformat von 42x14,8 cm bzw. gefalzt auf 21x14,8 cm mit passendem Couvert verpackt in einer Schutzhülle zum Kauf bereit.
| «Winterfarben am Napf» – Trachselegg, Hengstfluh und alte Windbuche, Aquarell-Collage |
| «am Waldrand» – eine Variation der vielen Birken im Wauwilermoos, Aquarell |
Schüler und Schülerinnen werden die Karten an den Haustüren zum Kauf anbieten. Sie sind auch in den Papeterien erhältlich oder direkt bei folgender Adresse
Josef Stöckli
Höhe 17
6153 Ufhusen
041 988 11 39
schosef.stoeckli@bluewin.ch
Durch die Verwendung unserer Karten helfen Sie mit, den Gedanken zur Freude und Sorge um unsere engere Heimat zu pflegen. Sie unterstützen damit auch die Arbeit der ‚Heimatvereinigung Wiggertal‘ in ihren vielfältigen Anstrengungen.
Josef Stöckli
Höhe 17
6153 Ufhusen
041 988 11 39
schosef.stoeckli@bluewin.ch
Durch die Verwendung unserer Karten helfen Sie mit, den Gedanken zur Freude und Sorge um unsere engere Heimat zu pflegen. Sie unterstützen damit auch die Arbeit der ‚Heimatvereinigung Wiggertal‘ in ihren vielfältigen Anstrengungen.
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