Sonntag, 9. Oktober 2016

Die neuen Kunstkarten sind da












Bericht: Ferdinand Andermatt

Unser Mitglied Josef Stöckli, Ufhusen, hat die neuen Kunstkarten zum Verkauf bereit. Der Künstler Alois Lichtsteiner hat sie geschaffen. Er ist im Jahre 1950 in Ohmstal geboren und lebt heute in Murten. Die beiden Bilder stellen Berglandschaften dar, tief empfunden, still wirkend. Eigentlich sind es schroffe Felsen, aus Schneefeldern herausragend. Sie lassen den Betrachter zur Ruhe kommen, verweilend im eigenen Dasein.

Schüler und Schülerinnen werden die Karten an den Haustüren zum Kauf anbieten. Sie sind auch in den Papeterien erhältlich oder direkt bei 
Josef Stöckli
Höhe 17
6153 Ufhusen
041 988 11 39

Durch die Verwendung unserer Karten helfen Sie mit, den Gedanken zur Freude und Sorge um unsere engere Heimat zu pflegen. Sie unterstützen damit auch die Arbeit der ‚Heimatvereinigung Wiggertal‘ in ihren vielfältigen Anstrengungen.

Montag, 30. Mai 2016

Bericht aus dem Vorstand

Der nächste Heimattag


findet auf dem Menzberg statt.

Der Tagungsablauf wird deutlich auseinanderhalten, was den geschäftlichen Teil und den Unterhaltungsteil betrifft.

Die Mitglieder und Gäste dürfen sich heute schon auf das Kurort-Erlebnis freuen.


Der Internet-Auftritt

wird einerseits ergänzt durch ein umfassendes Verzeichnis aller bisherigen Ausgaben der ‚Heimatkunde‘. Anderseits ist für die Digitalisierung des gesamten Inhaltes eine verbindliche Offerte eingegangen. Sollte der Vorstand dieser einmaligen Finanzierung mit geringen jährlichen Wartungsaufwendungen zustimmen, könnten alle bisherigen Artikel einzeln abgerufen, eingesehen und ausgedruckt werden. Über eine die jüngsten Ausgaben betreffende Sperrfrist müsste noch befunden werden.


Die Heimatkunde Wiggertal 2017

ist in der redaktionellen Bearbeitung und in der Druckvorbereitung. Dass die Bemühungen für einen interessanten Inhalt wie immer hoch sind, muss nicht speziell erwähnt werden. Wir freuen uns auf die Auslieferung anfangs Dezember. fja.

Bericht: Ferdinand Andermatt

Zwei auserlesene Kostbarkeiten im Luzerner Wiggertal

Brättschälleberg


Keltische und römische Funde aus den Ausgrabungen 2014/15 präsentiert von Prof. Dr. Ebbe Nielsen, Kantonsarchäologe StV.

Dorfmuseum Langnau-Mehlsecken


Lokale und regionale Kostbarkeiten präsentiert von Heinrich Häfliger, Museumsgründer und Konservator


Der Tag der Kostbarkeiten

findet am Samstag, 9. Juli 2016 statt, 13.30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr

Treffpunkt Mehlsecken, beim Dorfmuseum, Parkplätze vorhanden, (ab Bahnhof Reiden 15 Min. zu Fuss)


Bericht: Ferdinand Andermatt

Mittwoch, 18. Mai 2016

Internationaler Museumstag, 22. Mai 2016 und die Museen im Wiggertal

fja. Am Sonntag, 22. Mai, sind zum Anlass des Internationalen Museumstages die Museen des Wiggertals und das Naturlehrgebiet Ettiswil dem Publikum zum freien Eintritt geöffnet.

Von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

  • Schweizerisches Flaschenmuseum, Willisau
  • Musikinstrumentensammlung Willisau
  • Naturlehrgebiet Buchwald, Ettiswil
  • Schweizerisches Agrarmuseum Burgrain, Alberswil
  • Spanschachtelmuseum, Alberswil
  • Archäologisches Museum, Schötz
  • Museum zur Ronmühle, Schötz 

Wie wäre es mit einem Familienausflug oder einem Gruppentreffen!

Freitag, 25. März 2016

Dr. Alois Häfliger ist gestorben 14.01.1927 - 05.03.2016

Von Ferdinand Andermatt

fja. Zwölf Jahre war Dr. Alois Häfliger Präsident der Heimatvereinigung Wiggertal. Das ist eine grosse Arbeit, über das ganze Leben von Alois Häfliger betrachtet aber ein Einsatzbereich der Freizeit, des Heimatinteresses, der Verbundenheit zu seiner Herkunft, seines Daseins. Ganz kurz umschrieben sind das Geburt und Volkschule in Fischbach, Gymnasien in Einsiedeln und Disentis, Matura, dann Studium der Geschichte, Pädagogik und Germanistik in Freiburg und Zürich. Er wurde hauptamtlicher Lehrer an der Mittelschule Willisau, dann hier der erste Rektor der Kantonsschule. Als Verantwortlicher der Bildungsvermittlung, aber auch als Vorstandsmitglied und Präsident der Heimatvereinigung und als langjähriger Redaktor der Heimatkunde hat er seiner engeren Heimat viel gegeben. Die Freude am Leben und dessen Anforderungen und Auswirkungen in der Geschichte der kleinen und grossen Welt fanden sein Interesse. Dafür hat er gelebt und geschrieben und so sein Wissen und seine Erkenntnisse weitergegeben. Zeugnis darüber war auch sein Dabeisein an den ‚Burgenfahrten‘, was im Hans-Marti-Archiv dokumentiert ist. Sein freundliches Wesen kommt hier auf spezielle Weise zum Ausdruck.


Dr. Alois Häfliger gratuliert Josef Zihlmann zur Verleihung des Ehrendoktors




4 Fotos von ‚Burgenfahrten‘







Donnerstag, 28. Januar 2016

Alte Landstrasse Luzern-Bern (-Solothurn)

Im 15. Jahrhundert bestandern zwei Verbindungen Luzern–Willisau, um nach Bern oder Solothurn zu gelangen. Mit der einen gelangte man über Ruswil–Wüschiswil nach Willisau, mit der andern über Malters–Geiss. Der ausführliche Beschrieb findet sich in der Heimatkunde Wiggertal 2015.

Bilder, Krokis und Text: Ferdinand Andermatt




Die hier beschriebene Bernstrasse führt über Littau–Malters–Oberlangnau–Geiss.



In Langnau wurde der Brückenzoll erhoben. Eine Strasse über Wolhusen–Menznau existierte nicht. Mit einem steilen Wegstück überwand man die Felswände (‚in den Wandelen‘ nannte man die Gegend) – passierte den Stäubligbach und gelangte in den Wald über dem Wasserfall.



Eine eindrückliche Hohle weist auf die fünfhundert Jahre alte Wegstrecke hin. (rückwärts blickend)



Die Strasse ist in den Hang eingearbeitet, um die Sicherheit zu erhöhen. (vorwärts blickend)



Immer leicht ansteigend ist hier das Enden des Waldes zu erkennen.



Erleichtert und für die Mühen belohnt, erblickt man hier auf der andern Talseite das Kloster Werthenstein – damals nur eine unscheinbare Einsiedelei.



Links vom Kloster das Dorf Werthenstein, im Tal die alte Holzbrücke mit den Häusern von Werthenstein (Bahnhof).



Über die Güterstrassen am sonnigen Hang (Hof Wandelen) gelangt man nach Grofehuse. Das Bildstöckchen weist auf die unscheinbare Abzweigung zur Bielmüli hin.



Nach dem Hof Büel steigt die Strasse auf der alten Linienführung zur Krete der Höfe Chriesbaume.



Hier, Richtung Buholz, wird die alte Strasse nur noch als Reit- und Wanderweg genutzt.



Der heutige Baumbestand ist nicht so alt wie Strasse, aber immer noch wegweisend.



Die sagenumwobene Landgerichtskapelle.



Ein Blick zurück, mit der Pilatuskette im Hintergrund.



Hinter Buholz, der Anstieg zum Galgenberg



Der Gedenkstein mit der Inschrift: Richtstätte, aufgehoben 1798



Am Ende des Galgewaldes, Richtung Geiss



Kapelle Studenweid, Wanderweg auf der alten Strasse Richtung Ostergau



Richtung Schwand, Krete zwischen Rötelberg und Blochwil



Das Ostergau im frühen Frühling.



Willisau im 15. Jahrhundert (Die Heilig-Blut-Kapelle beim Obertor)



Die Strecke Willisau–Huttwil (eine Strasse über Gettnau–Zell gab es damals nicht)



Im äussersten Westen von Willisau erkennt man in der Bildmitte die Strasse Richtung Stocki–Ufhusen



Ein neu erstelltes Bildstöckchen als Wegbegleiter ersetzt dasjenige von 1916 beim Beginn des Steilstückes im Gruneckenwald



Dokument aus dem IVS (Inventar historischer Verkehrswege der Schweiz). Die alte Landstrasse beim Austritt aus dem Gruneckenwald (1994)



Die gleiche Stelle im März 2014



Lothringerkreuz auf der Stocki, kurz nach der Gemeindegrenze Willisau-Zell



Hohlweg bei Oberwil, zum Lutherntal absteigend



Die gleiche Hohle vom Tal her gesehen



Nach der Überquerung der Luthern und des Warmisbaches, oberhalb der Kiesgrube der Grenzverlauf Zell-Ufhusen mit der alten Landstrasse.



Bergseits der neuen Strasse nach Ufhusen gut erkennbar die alte Landstrasse.



Der Kellereingang des alten Zollhauses am Ausgang des Dorfes Richtung Huttwil



Die alte Landstrasse kurz vor der Einmündung in die heutige Kantonsstrasse, vor Huttwil. Das Haus im Hintergrund nennt sich ‚Galgehüsli‘.



Der Zweiradkarren als wendiges Verkehrsmittel während Jahrhunderten. Der schlechten Strasse halber ist der Fuhrmann zu Pferd.



Ein ähnliches Transportmittel noch ums Jahr 1950 genutzt.



Ein deichselloser Frachtwagen (bis ins 19.Jh. in Gebrauch)



Kobelwagen (15.Jahrhundert)

Freitag, 22. Januar 2016

Das Präsidium der Heimatvereinigung 2016


fja. Der Präsident von 2004 bis 2015, Willi Korner (links), hat nach zwölf ereignisvollen Jahren das Amt am Heimattag in Zofingen abgegeben. Seine launigen Worte an den Vorstand, an das Publikum und im Freundeskreis werden in Erinnerung bleiben. Noch mehr aber tragen die hervorragenden Ereignisse im Vereinsgeschehen die Merkmale seines Wirkens. Denken wir zum Beispiel an das neu eingerichtete Archäologiemuseum, an die Verleihung des Kulturpreises Region West, an die Geschichte der Internierten im Wauwiler Moos. 

Weil der neue Präsident erst am Heimattag 2016 gewählt werden kann, wird der Vizepräsident, lic. iur. Josef Steiner (Bildmitte), die statutarischen Geschäfte verantwortlich übernehmen bis dann in der zweiten Jahreshälfte der für das Präsidium vorgeschlagene Xaver Vogel (rechts) die Führung der Heimatvereinigung ad interim antreten wird.

Bild und Text: Ferdinand Andermatt

Sonntag, 10. Januar 2016

Fernweh und Heimweh – geben, helfen, teilen

Von Ferdinand Andermatt




fja. Schon als kleines Mädchen habe sie sich für die grosse Welt und ihr Anderssein interessiert. In Altbüron in wohlgeordnetem Umfeld aufgewachsen, hat sich Cornelia Lustenberger damals auch mit den Schattenseiten des Daseins auseinandergesetzt. In für uns Mitteleuropäer unvergleichlichen Verhältnissen in Zentralamerika fand sie ihr heutiges Wirkungsfeld. Ihr Bericht liest sich, wie wenn es Selbstverständlichkeiten wären, auf eben diese Weise, unkonventionell und sehr lebensnah, dem unvorstellbaren menschlichen Elend zu begegnen, sich zu engagieren und damit eine Wende zum Guten zu suchen und zu erreichen.

Heimatkunde 2016, Seite 25. Weitere Information mit einem Klick auf ‚Heimatkunde‘