Montag, 9. Juni 2014

Kostbarkeiten in Aarburg entdecken

Wer weiss schon genau, wo das Wiggertal endet? Die Heimatvereinigung Wiggertal macht am 21. Juni auf der traditionellen Kostbarkeiten-Tour im malerischen Städtchen Aarburg Halt. Wo die Wigger ihr Wasser in die Aare strömen lässt, gibt’s viel zu bestaunen. Der Restaurator, Verantwortlicher des Heimatmuseums Aarburg und Heimweh-Hinterländer Michel Spiess nimmt die Besucher mit auf einen eindrücklichen Rundgang hoch über der Aare.

Imposante Festung Aarburg

Bei der „Aarewoog“, wo das Wasser aareaufwärts
zu fliessen scheint, ist der Ausgangspunkt der Führung.
Als weitherum sichtbares Zeichen einer wechselvollen und umkämpften Vergangenheit trohnt die grosse Festung Aarburg am Ende des Wiggertals hoch über der Aare. Wirtschaftlich im Schatten von Olten und Zofingen stehend blieb Aarburg stets ein kleines Städtchen. Die Berner eroberten den strategischen Ort 1415 und bauten die Festung aus zum Schutze der Verbindung zwischen den reformierten Städten Bern und Zürich und gegen Angriffe der katholischen Innerschweiz. Aus dieser bewegten Geschichte sind auch viele Geschichten und Anekdoten entstanden, die Michel Spiess als profunder Kenner der Lokalhistorie den Besuchern lebendig weitergibt.

Wasserschauspiel Aarewoog

Ein einzigartiges Naturschauspiel bilden in Aarburg die Strömungsverhältnisse der Aare. Der Aufprall des Aarewassers auf den Felssporn der Festung bewirkt eine kräftige Gegenströmung, die sogenannte Waage oder „Woog“, wo das Wasser aufwärts zu fliessen scheint. Hier entstand ein Hafen, der im 17. Und 18. Jahrhundert von der wachsenden Bedeutung der Flussschiffahrt profitierte.

Zu dieser öffentlichen Führung heisst die Heimatvereinigung Wiggertal Alle willkommen. Passendes Schuhwerk zum Treppensteigen ist empfohlen. Die Führung „Kostbarkeiten in Aarburg“ findet am Samstag, 21. Juni, 14.00 -16.00 statt. Treffpunkt ist die Aarewaage an der Aare, 10 Franken kostet die Führung pro Teilnehmer.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Heimatlicher Wurst-Genuss im Agrarmuseum

Der Vorstand der Heimatvereinigung Wiggertal tagte im Agrarmuseum Burgrain, liess sich in die vielfältige Wurst-Ausstellung verführen und mit einheimischem Wurstgenuss verwöhnen.

Burgrain/Alberswil. – Obwohl geschichtlich unterschiedlich tätig haben die Heimatvereinigung Wiggertal (HVW) und das Agrarmuseum Burgrain eines gemeinsam: sie wollen wertvolles Wissen der Nachwelt hinterlassen und heimatlich-historische Wurzeln pflegen. So war die kollektive Anwesenheit der HVW-Vorstandsmitglieder mit Partnerinnen im Agrarmuseum am letzten Montagabend sehr willkommen.

Endspurt im Archäologie-Museum Schötz

Den Besuch einleitend erinnerte Vorstandsmitglied Ferdy Andermatt (Willisau) mit seiner live kommentierten PP-Präsentation eindrücklich auf das vielseitige regional-historische Wirken von „Seppi a de Wiggere“. Die Präsentation dieses beachtlichen Lebenswerkes von Dr. h. c. Josef Zihlmann würde wohl auch andernorts auf Interesse stossen.

Die folgende Vorstandssitzung war dann geprägt von letzten Vorbereitungen zur Eröffnung des neugestalteten „Archäologie-Museums“ in Schötz am 29. August und zu den Tagen der Offenen Türe am Samstag 30. und Sonntag 31. August. Schosef Stöckli (Ufhusen) und Hermenegild Heuberger (Hergiswil) präsentierten druckfrisch die neue HVW-Kunstkarte mit Werken des in Wauwil aufgewachsenen international bekannten Künstlers Walter Kaufmann. Mehrere seiner Gemälde werden übrigens vom 21. August bis 4. September im Gasthaus Wendelin Wauwil ausgestellt und zu bewundern sein. Vorbesprochen wurde auch der diesjährige „Heimattag“ im Buchs/Uffikon vom Samstag 29. November mit Schwerpunktthema ‚Römische Ausgrabungen Buchs“.

Nicht gewurstet, aber Würste degustiert

Durch die unlängst eröffnete und bis Ende Oktober dauernde Sonderausstellung „Die Wurst. Eine Geschichte mit zwei Enden“ führten Stiftungsratspräsident Alois Hodel und Museumsleiterin Beatrice Limacher. Nicht einzig die früheren Metzgerutensilien, Filme über Störmetzger in der Region sondern auch amüsante Werke von Kunstschaffenden, welche sich durch die Wurstwelt inspirieren liessen, machen diese Ausstellung einen Besuch wert. Abschliessend gab’s kulinarische Genüsse mit mehreren einheimischen Wurst-Spezialitäten bei frohem Ausklang im Museumsbeizli.

Text: Alois Hodel

Den Vorstandskollegen präsentierte Ferdy Andermatt (links) live kommentierend das Lebensbild von „Seppi a de Wiggere“, zu welchem er seitens der Druckerei Willisauer Bote über viele Jahre sehr enge Kontakte hatte und fruchtbare Zusammenarbeit pflegen durfte. Aufnahme: Alois Hodel.

Die vorgängige Kurzvisite der Sonderausstellung „Die Wurst. Eine Geschichte mit zwei Enden“ gab reichlich Appetit für die dargebotenen einheimischen Wurst-Spezialitäten. Aufnahme: Alois Hodel.

Ferdi Andermatt, aktives Vorstandsmitglied der Heimatvereinigung Wiggertal und Autor in der „Heimatkunde Wiggertal“, ist ein versierter Kenner von Josef Zihlmann, genannt Seppi a de Wiggere. Aufnahme: Martin Geiger.

Montag, 14. April 2014

Fotogalerie: Von Willisau nach Zofingen der Wigger entlang

Wunderschöne Impressionen eingefangen von Beat Schaller aus Wanderung von Willisau nach Zofingen entlang der Wigger.

Aufnahmen und Text: Beat Schaller

Start in Willisau, kombiniert mit dem Planetenweg.

Blick in Richtung Alberswil.

Drei Sehenswürdigkeiten auf einen Blick.
Steinermühle, Schloss Kastelen und Burgruine Kastelen.

Die Wydenmühle – kurz vor Alberswil.

Im Hintergrund Blasius-Kapelle und Burg Kastelen.

An der Wigger ist das Kultur-Land fruchtbar.

Im Hintergrund die Pilatuskette mit Schimbrig.

Holzbrücke kurz vor Schötz über die Rot.

Die Rot mündet in die Wigger ein. 

Wer hat hier wohl sein zuhause?

Diese uralte Eiche säumt den Weg der Wigger.

Wunderschöne Landschaften säumen den Weg.

Dieser Spruch sagt alles....

Findling vom eiszeiztlichen Reuss-Gletscher

Industrie an der Wigger.

Es herrscht rege Bautätigkeit im Wiggertal.

Die moderne Kirche von Nebikon. 

Galliker Transport

Die dominaten Türme der Egli-Mühlen in Nebikon.

Die Natur ist am Erwachen.

Auch für Enten hat es Platz.

Die «wildgewordene» Wigger.

Die Wigger wird von vielen kleinen Bächen eingespeist.

Immer wieder sieht man Autobrücken, die über die Wigger führen.

Die wunderschöne Natur erfreut jedes Herz.

Im Hintergrund ein kleiner Weinberg bei Dagmersellen.

Die Marienburg bei Wikon.

Türmli / Mühle bei Wikon

Die zauberhafte Wigger, ruhig und zufrieden, sie kann auch anders sein.

Kurz vor Zofingen ist die Wigger ein ordentliches Bächlein geworden.

Samstag, 5. April 2014

Heimatkunde 2014: Das heimatkundliche Lebenswerk

Die Heimatvereinigung des Wiggertals veröffentlicht laufend Artikel ist meist gekürzter Fassung um einen Einblick in die Heimatkunde 2014 zu gewähren.

Dienstag, 25. März 2014

Willisauer Bote: «De Brunne singt» für «Seppi»

Artikel über die Brunneneinweihung zu "Seppi a de Wiggere" aus dem Willisauer Boten Nr. 23, 2014



Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion des Willisauer Boten.

Willisauer Bote: «Seppi» wird am «Seppi-Tag» geehrt

Artikel aus dem Willisauer Boten Nr. 22 zu den Feierlichkeiten zum 100 jährigen Geburtstag von "Seppi a de Wiggere" mit Extra-Beilage zum Thema.









Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion des Willisauer Boten.

Fotogalerie über Dr. h.c. Josef Zihlmann

Aufnahmen von Hans Marti, Nebikon
Fotos und Text bereitgestellt von Ferdinand Andermatt, Willisau

051532 - Der Namensforscher

051338 Der Schriftsteller

051387 - Der Heimatkundler

051376 - Kohlezeichnung Wilhelm Dreesen 1972 

051343 - Entgegennahme der Ernennungsurkunde zum Dr. honoris causa durch Prof. Dr. Elmar Seebold an der Universität Freiburg im Üechtland am 15. November 1978

051314 - Die Freude an der Anerkennung und Ehrung

050642 - Auf der Burgenfahrt zur Ruine Neu Falkenstein, Balsthal SO

170558 - Auf der Burgenfahrt 1979, im Zugerbiet


030323 Tanneschleipfete 1986, Hergiswil b. W.

160580 - Bei der Burgstelle Salbüel, 1982, Hergiswil b.W.

051271 - Buchübergabe "Namenlandschaft im Quellgebiet der Wigger" am 26.11.1984

051295 - Der Grossvater

051381 - Der Forscher und Schriftsteller in seinem Arbeitsraum

051385 - Die Karteien, das "Werkzeug"

Freitag, 21. März 2014

Heimatkunde 2014: Versorgungskrise im Ersten Weltkrieg

Die Heimatvereinigung des Wiggertals veröffentlicht laufend Artikel ist meist gekürzter Fassung um einen Einblick in die Heimatkunde 2014 zu gewähren.