fja. Das Lutherntal ist das an der Grenze zu Bern liegende westlichste Einzugsgebiet der Wigger. Im hintersten Talkessel liegt Luthernbad. Es hat seine Aufmerksamkeit und eigentlich auch seinen Namen erhalten durch die wunderbare Heilung von Jakob Minder im Jahre 1581. Der Luzerner Stadtschreiber Renward Cysat hat die Geschehnisse schriftlich festgehalten. Durch die ausserordentlichen Begebenheiten und das heilende Wasser wurde Luthernbad zum „Einsiedeln des Kleinen Mannes“. Die Texte von Renward Cysat sind neu in einer lesbaren Sprache und mit künstlerisch wertvollen Zeichnungen ergänzt, gedruckt herausgegeben worden. Die Vernissage findet am 15. August 2015, um 16.30 in Luthernbad in Anwesenheit des Luzerner Regierungspräsidenten Reto Wyss statt. (Programm siehe Flyer)
Montag, 20. Juli 2015
Das Wunder von Luthernbad in den Berichten von Renward Cysat
fja. Das Lutherntal ist das an der Grenze zu Bern liegende westlichste Einzugsgebiet der Wigger. Im hintersten Talkessel liegt Luthernbad. Es hat seine Aufmerksamkeit und eigentlich auch seinen Namen erhalten durch die wunderbare Heilung von Jakob Minder im Jahre 1581. Der Luzerner Stadtschreiber Renward Cysat hat die Geschehnisse schriftlich festgehalten. Durch die ausserordentlichen Begebenheiten und das heilende Wasser wurde Luthernbad zum „Einsiedeln des Kleinen Mannes“. Die Texte von Renward Cysat sind neu in einer lesbaren Sprache und mit künstlerisch wertvollen Zeichnungen ergänzt, gedruckt herausgegeben worden. Die Vernissage findet am 15. August 2015, um 16.30 in Luthernbad in Anwesenheit des Luzerner Regierungspräsidenten Reto Wyss statt. (Programm siehe Flyer)
Donnerstag, 4. Juni 2015
Kartenaktion 2015
fja. Jedes Jahr von neuem bietet die Heimatvereinigung Wiggertal mit einer besonderen Aktion "Häb Sorg zur Heimet" Bildkarten an, die Bezug nehmen auf die Besonderheiten unserer Welt, in der wir leben. Hier wo wir uns wohl fühlen in der stimmungsvollen Natur und mit den Menschen und Dingen, die wir erfahren dürfen.
Dieses Jahr hat der einheimische Künstler Ueli Bieri-Obrecht aus Ohmstal (www.kunstundbieri.ch) die eindrücklichen Bilder geschaffen. Sie sind im Gesamtformat von 42x14,8 cm bzw. gefalzt auf 21x14,8 cm mit passendem Couvert verpackt in einer Schutzhülle zum Kauf bereit.
Dieses Jahr hat der einheimische Künstler Ueli Bieri-Obrecht aus Ohmstal (www.kunstundbieri.ch) die eindrücklichen Bilder geschaffen. Sie sind im Gesamtformat von 42x14,8 cm bzw. gefalzt auf 21x14,8 cm mit passendem Couvert verpackt in einer Schutzhülle zum Kauf bereit.
| «Winterfarben am Napf» – Trachselegg, Hengstfluh und alte Windbuche, Aquarell-Collage |
| «am Waldrand» – eine Variation der vielen Birken im Wauwilermoos, Aquarell |
Schüler und Schülerinnen werden die Karten an den Haustüren zum Kauf anbieten. Sie sind auch in den Papeterien erhältlich oder direkt bei folgender Adresse
Josef Stöckli
Höhe 17
6153 Ufhusen
041 988 11 39
schosef.stoeckli@bluewin.ch
Durch die Verwendung unserer Karten helfen Sie mit, den Gedanken zur Freude und Sorge um unsere engere Heimat zu pflegen. Sie unterstützen damit auch die Arbeit der ‚Heimatvereinigung Wiggertal‘ in ihren vielfältigen Anstrengungen.
Josef Stöckli
Höhe 17
6153 Ufhusen
041 988 11 39
schosef.stoeckli@bluewin.ch
Durch die Verwendung unserer Karten helfen Sie mit, den Gedanken zur Freude und Sorge um unsere engere Heimat zu pflegen. Sie unterstützen damit auch die Arbeit der ‚Heimatvereinigung Wiggertal‘ in ihren vielfältigen Anstrengungen.
Sonntag, 26. April 2015
Einladung der Hinterländer Museen zum Internationalen Museumstag
Zum Internationale Museumstag am Sonntag, 17. Mai 2015, 10:00 bis 17:00 bieten folgende Museen im ganz Wiggertal verschiedene Aktivitäten an:
Sonntag, 18. Januar 2015
Heimatkunde 2015 – Werkplatz Wiggertal
Von Ferdinand Andermatt
Seine persönliche Geschichte kennen ist das eine . . . die Geschichte ‚seines‘ Unternehmens kennen ist das andere. Wie hat es sich entwickelt . . . was sind die Erwartungen? Das sind nicht nur Fragen der Inhaber, das fragen sich auch die Mitarbeiter und die Lernenden.
Seine persönliche Geschichte kennen ist das eine . . . die Geschichte ‚seines‘ Unternehmens kennen ist das andere. Wie hat es sich entwickelt . . . was sind die Erwartungen? Das sind nicht nur Fragen der Inhaber, das fragen sich auch die Mitarbeiter und die Lernenden.
125 Jahre Emil Peyer AG
Hoffnungsvolle Erwartungen strahlen diese jungen Berufsleute aus. Standorttreue und zielstrebige Entwicklung sind aus der Firmengeschichte herauszulesen. Sprechende Bilder und eine flüssige Sprache machen die Geschichte zum Erlebnis.
100 Jahre Imprägnierwerk AG
Rugelrund – und dauerhaft – sind nicht nur die runden Stangen, auch das Unternehmen. Aus der Holzverarbeitung heraus wuchs das Imprägnieren von Masten für die Telefonleitungen. Die handwerkliche Verarbeitung wich der Technik und innovative Entwicklungen künden sich für moderne Holzfassaden an.
Mühlen mahlen . . . nicht mehr
Von Romantik ist nicht mehr viel zu spüren – auf den ersten Blick. Doch bei genauerem Hinsehen, und das haben die Autoren in Schrift und Bild dokumentiert, tun sich Welten auf. Fast schon dramatisch ist die Geschichte gegen die Zeit, mit der Zeit, und doch nur der Zukunft nachgerannt.
Schweizer Hauptstadt Zofingen
Diesen Begriff nachvollziehen kann nur, wer sich in den Beitrag vertieft. Dann kann es aber die Leser packen, verwundern und sogar begeistern. Ein bunter Markt mit schweizerischer Einmaligkeit, ein weltoffenes Angebot für die bewusste Ernährung.
Dienstag, 6. Januar 2015
Dienstag, 23. Dezember 2014
Die Heimatkunde über die Festtage
Von Ferdinand Andermatt
Was sage ich, wenn ich nach meiner ‚Heimat‘ gefragt werde?
Es sei eine besinnliche Zeit, die Tage des Übergangs zum neuen Jahr. Wenn dem so ist, könnte es sein, dass man auch Zeit fände, in der Heimatkunde zu blättern und sich bei den vier Persönlichkeiten zu verweilen, die ihr Leben erzählen oder die uns wissen lassen, was für sie Heimat bedeutet.
Hansjörg Schneider
hat einen etwas anderen Blick auf das Wiggertal. Kein Wunder, hat doch der Kommissar-Hunkeler-Autor in seiner Jugend kaum gewusst, wo das Wasser des Altachenbachs , einem Begleitgewässer der Wigger, herkommt. Aber eben diese Gegend zwischen Zofingen und Brittnau , ein Biotop, ist sein Urbegriff für ‚Heimat‘.
Der Perser Alborz Mohadier
ist Hausarzt in Luthern – er kennt aber die halbe Welt. Wie er Heimat fühlt und denkt ist so ganz anders, als wie ein ‚Eingeborener‘ es beschreiben würde. Wird ihm das Tal in der Napflandschaft je wirklich Heimat werden?
Schwester Veronika
hat in ihrem Leben als Klosterfrau das tiefe Afrika kennengelernt. Sie hat Leprakranke gepflegt, die gossen und die kleinen, auf einer Missionsstation in Tansania. Sie darf jetzt ihren Lebensabend in der Heimat verbringen. Sie hat ihren Auftrag dort erfüllt, wo es nötig war, ohne zu fragen.
Schwester Hildegard Willi
ist im Rottal geboren und hat im Seetal ‚Heimat‘ mitgestaltet. ‚Die erste Heimat fiel mir zu, die zweite habe ich gewählt oder sie mich.‘ Erinnerung und Sehnsucht schildert die Rottalerin, Hinterländerin, Seetalerin in ihrem Beitrag über irdische und geistige Heimat.
Was sage ich, wenn ich nach meiner ‚Heimat‘ gefragt werde?
Freitag, 5. Dezember 2014
Heimattag 2014 in Buchs, Hürntal
Über hundert Mitglieder der Heimatvereinigung Wiggertal konnte Präsident Willi Korner in Buchs begrüssen. Die ordentlichen Traktanden waren wohl nicht so sehr allein der Grund des Dabeiseins, sondern auch der Gedankenaustausch über gleiche Interessen.
Die Verabschiedung von Kurt Lussi, Mitglied der Museumskommission und die Neuwahl von Beatrice Limacher-Lütolf in den Vorstand der Vereinigung waren die eigentlichen ‚Geschäfte‘, da alle andern Aufgaben dem Vorstand überbunden sind.
Gemeindepräsident Philipp Bucher von Dagmersellen/Uffikon/Buchs stellte das Tal der Hürn als lebenswerte Heimat vor mit ihren landschaftlichen und verkehrstechnischen Vorzügen.
Der Buchser Tagungsleiter, Vorstandsmitglied Josef Wanner, informierte über den in Buchs 1876 geborenen Lehrer, Komponisten und Volksmusiker Alfred Leonz Gassman. Als fröhliches Beispiel seines Schaffens trug die Formation Stirnimann, Altbüron, das Volkslied ‚S isch mer alles ei Ding‘ nebst andern auflockernden Gesangseinlagen vor.
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| Hoher Besuch: Die Präsidentin des Kantonsrates, Frau Irene Keller, bei ihrem Begrüssungswort. |
Die Römer im Hürntal
Im zweiten Teil wurde Europa-Geschichte am Beispiel der römischen Siedlung Chammere vorgestellt. Dieser Gutshof war einer von mehreren im Hürntal. Die Grabungen unter der mitverantwortlichen Leitung von lic. phil. Andrew Lawrence vom Institut für archäologische Wissenschaften in Bern und Luca Winiger von der Kantonsarchäologie Luzern haben wertvolle Erkenntnisse gebracht. Sie führten mit Wort und projiziertem Bild durch die Grabungsarbeit. Durch die verschiedenen Gruppen von Archäologiestudenten sind in den Jahren 2011 bis 2013 die Gebäudestrukturen, auch unterschiedliche aufeinanderliegende, freigelegt und datiert worden. Wertvolle Erkenntnisse nicht nur in den Bauten, auch im sozialen Gefüge konnten nachgewiesen werden. Entsprechende Brandspuren lassen die Aussage zu, dass der Gutshof ungefähr im Jahre 230 aufgegeben wurde. Wir dürfen gespannt sein, was nach der wissenschaftlichen Aufarbeitung den an der Geschichte Interessierten vorgelegt werden kann.
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| Es muss ein ‚lüpfiges‘ Lied gewesen sein, das die Formation Stirnimann hier vorträgt. |
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| Archäologischer Gedankenaustausch: Hansjörg Luterbach, Archäologisches Museum, Schötz; Luca Winiger, Kantonsarchäologie Luzern |
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| Während des Vortrages in der Mehrzweckhalle Buchs |
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| Luca Winiger von der Kantonsarchäologie Luzern und lic. phil. Andrew Lawrence vom Institut für archäologische Wissenschaften in Bern nach getaner Arbeit |
| Alfred Leonz Gassmann |
| Der Gassmann-Brunnen in Buchs |
Farbfotos: Adelheid Aregger
Schwarzweiss-Fotos: Hans Marti, www.hansmartiarchiv.ch
Text: Ferdinand Andermatt
Dienstag, 2. Dezember 2014
Heimatkunde 2015 – Der Inhalt
Natur und Umwelt
Wie Zofingen Bio-Hauptstadt wurde
Dorothee Stich, Seite 10
Weiherlandschaft Ostergau –
vom Wandel der Landschaft zum heutigen Schutzgebiet
Matthias Merki, Pius Häfliger, Pius Kunz, Seite 18
Die Natur zeigt den Weg zum gesunden Essen und Leben
Monika Fischer, Seite 34
Heimat
Der andere Blick auf das Wiggertal
Hansjörg Schneider, Seite 42
Der Perser Alborz Mohadjer – Hausarzt mit Leib und Seele
Monika Fischer, Seite
46
Heimat im Einsatz – Schwester Veronika
Anita Fries, Seite
52
Heimat – Erinnerung und Sehnsucht
Schwester Hildegard Willi, Seite 58
Architektur
Ein Zwei-Generationen-Werk –
Betrachtungen zur Gesamtanlage der Maturitätsschule Willisau
Gerold Kunz, Seite
66
Schulhausbau in Gettnau –
Eine kleine Schul- und Architekturgeschichte
Josef Kunz, Seite
72
Von der Getreidemühle zum Elektrizitätswerk –
Die einstige Burgrainmühle in Alberswil
Jonas Wüest, Seite
82
Die Müllerfamilien «von Esch» – ihr Wirken vom
16. bis ins 19. Jahrhundert in ihren Mühlen in Ettiswil und
Alberswil
Walter Steiner, Seite
95
Musik, Theater und Kunst
150 Jahre Theatergesellschaft Reiden
Adelheid Aregger, Seite
102
Ein stimmiges Festival – 10 Jahre Stimmen Festival Ettiswil
Heinz Troxler, Seite
108
Kulturraum Hirzenberg: Musik als Fest der Sinne
Tobias Imbach, Seite 116
Die musische «Brutstätte» – 150 Jahre Kantonsschule Willisau
Werner Amstutz, Seite
122
Industrie und Entwicklung
125 Jahre Emil Peyer AG, Hoch- und Tiefbau, Willisau –
Bauunternehmen mit Familientradition
Heinz Kägi, Seite 128
100 Jahre Imprägnierwerk AG Willisau – eine runde Sache
Guido Thalmann, Seite 140
Geschichte
Eine «Kanti» im Hinterland
Markus Egli, Seite
148
Die alte Bernstrasse in Willisau –
Ein Teilstück der Strassenverbindung Luzern–Bern im
Spätmittelalter
Ferdinand Andermatt,
Seite 158
Ein Verband im Dienst von 28 Gemeinden –
Seit 40 Jahren Regionalentwicklung in der Region Luzern West
Martin Spilker, Seite 174
Das Drehfunkfeuer in Grossdietwil – Falsch benannter Leuchtturm
der Lüfte
David Koller, Seite 182
Wohin nur mit der alten Kunst? – Das Recycling sakralen
Kulturguts
am Falle der 1975 abgerissenen Kirche von Langnau bei Reiden
Max Huber, Seite 188
Neues zur römischen Villa von Buchs-Chammeren
und zur römerzeitlichen Besiedlung im Hürntal
Andrew Lawrence, Seite
202
Aktuelles • Bibliografie • Internes
Farbenfroher Ausdruck der Lebensfreude –
Kartenaktion der Heimatvereinigung Wiggertal 2014
Monika Fischer, Seite
212
Kostbarkeiten 2014: Aarburg
Pius Häfliger, Seite 218
Neues Museum der Heimatvereinigung in Schötz
Hansjörg Luterbach, Seite
222
Rück- und Ausblick des Präsidenten
Willi Korner, Seite
226
Bibliografie
Seite 229
Organe
Seite 238
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