Donnerstag, 29. Oktober 2015

Sendung SRF DOK Notlandung


Sendung vom 28. Oktober 2015. Eigenhändige Aufnahme via Teleboy.

Die Wiedergabe im Vollbild kann mit einem Klick auf die vier auseinander driftenden Pfeile rechts unten gestartet werden. Bei langsamer Internetverbindung kann die hochauflösende Wiedergabe mittels Klick auf "HD" abgeschaltet werden.




Beschreibungstext der Redaktion des Schweizer Fernsehens:

Für viele internierte ausländische Soldaten war es die Hölle auf Erden: Das Luzerner Straflager Wauwilermoos, das von 1940 bis 1946 bestand. Jetzt sprechen vier amerikanische Überlebende über ihre Zeit im Lager, ihre Fluchtversuche und über die damit verbundenen Qualen.

Ein Film von Daniel Wyss

Im Ganzen hielten sich während des Zweiten Weltkrieges über 100‘000 ausländische Soldaten freiwillig oder gezwungenermassen in der Schweiz auf. Im Gegensatz zu zivilen Flüchtlingen durfte die Schweiz sie nicht zurückweisen und musste ihren Unterhalt bis zum Ende des Konflikts gewährleisten.

Internationale Abkommen verpflichteten die Schweiz, diese Soldaten aufzunehmen. Während viele Zivilisten, vor allem Juden, in ihre Herkunftsländer zurückgeschafft wurden, blieben die ausländischen Soldaten bis zum Kriegsende in der Schweiz inhaftiert.

Die in unterschiedlichen Dörfern untergebrachten Soldaten arbeiteten in der Landwirtschaft und in der Industrie. Ausländische Offiziere wurden nicht zu Zwangsarbeit verpflichtet und wohnten in wenig belegten Hotels. Diese relativ milden Bedingungen der Internierung konnten sich allerdings für diejenigen, die zu fliehen versuchten, in einen Alptraum verwandeln. Getürmte Flüchtlinge wurden unter anderem im «Internierten-Straflager Wauwilermoos» im Kanton Luzern inhaftiert.

Dieses Militärgefängnis wurde vom Hauptmann André Béguin geleitet, einem Betrüger und Führer einer rechtsextremen Bewegung. Er setzte extrem harte Haftbedingungen durch. Die Gefangenen wurden schikaniert und misshandelt. Solche Torturen erlebten auch einige der in der Schweiz notgelandeten und im «Wauwilermoos» inhaftierten ehemaligen US-Piloten.

Am 30. April 2014 verlieh der US-Kongress den letzten acht der US-amerikanischen Überlebenden des Lagers – in Anerkennung ihrer damals erlittenen Qualen – die Medaille für Kriegsgefangene. Beinahe 70 Jahre mussten die Opfer auf eine angemessene Ehrerbietung warten. Der Film «Notlandung» beleuchtet ihre bewegende und schockierende Geschichte – die notabene auch ein Teil unserer eigenen ist. «DOK» beleuchtet ein unrühmliches Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Filmpremiere "Notlandung" und die Ausstellung historischer Dokumente in Egolzwil

Über notgelandete US-Kampfpiloten und ihre Schreckenszeit im „Internierten-Straflager Wauwilermoos“ finden am Freitag 23. Oktober 2015 im Gemeinde-zentrum Egolzwil eine Filmpremiere „Notlandung“ und gleichenorts auch am Samstag 24. Oktober eine Ausstellung historischer Dokumente, über das allgemeine Interniertenwesen und Original-Utensilien von damals statt.

Der Verein „Spektrum Egolzwil-Wauwil“ und die Heimatvereinigung Wiggertal organisieren diesen Anlass gemeinsam und lassen auf dem Areal der Strafanstalt Wauwilermoos einen „Gedenkstein gegen das Vergessen“










Die "Heimatkunde" der Jahre 1995 und 2016 berichtet über die Lagerverhältnisse in Egolzwil

Dr. phil. Hilmar Gernet und Agro Ing. HTL Alois Hodel beschreiben in der ‚Heimatkunde Wiggertal’ die Führung und die Zustände im Straflager Wauwilermoos. Sie nennen ihre Arbeiten ‚gegen das Vergessen‘, denn ‚Es herrscht heute noch eine sonderbare Distanz zum Lager‘, wie es Alois Hodel formuliert.

Scan aus Heimatkunde 1995, Heft 53, Artikel Gernet.











Text Artikel: Ferdinand Andermatt

Samstag, 12. September 2015

Der Kulturpreis Region Luzern West 2015 an die Heimatvereinigung Wiggertal

fja. „Alljährlich erhalten wir eine ganze Reihe von Vorschlägen zur Auswahl für die Verleihung des Kulturpreises Region Luzern West“ schreibt Guido Roos, Geschäftsführer. „Es werden Organisationen respektive Personen als Preisträger vorgeschlagen, die in verschiedenen Kulturbereichen Grosses geleistet haben. Die Heimatvereinigung Wiggertal wurde von der Kulturkommission Willisau zur Wahl vorgeschlagen. Der Antrag wurde von der Verbandsleitung Region Luzern West einstimmig angenommen.“

Die Preisverleihung findet am 30. Oktober 2015, um 19.30 Uhr, in der Mauritiuskapelle in Schötz statt.


Die Heimatvereinigung Wiggertal freut sich über diese Anerkennung für ihren Einsatz in allen Aufgaben des Vorstandes, in der Vermittlung kulturellen Bewusstseins und in der jährlichen Herausgabe der ‚Heimatkunde Wiggertal‘ mit all ihren ehrenamtlichen Autoren und Mitarbeitern. Auch die treuen Abonnenten und Mitglieder sind eingeschlossen, die damit immer wieder ihre Anerkennung für die Leistung, aber auch ihre Treue zu den Werten der engeren Heimat bekunden.





Alle Mitglieder der Heimatvereinigung und alle Freunde des kulturellen Geschehens sind freundlich eingeladen.



Eigesendet von Ferdinand Andermatt

Montag, 20. Juli 2015

Das Wunder von Luthernbad in den Berichten von Renward Cysat



fja. Das Lutherntal ist das an der Grenze zu Bern liegende westlichste Einzugsgebiet der Wigger. Im hintersten Talkessel liegt Luthernbad. Es hat seine Aufmerksamkeit und eigentlich auch seinen Namen erhalten durch die wunderbare Heilung von Jakob Minder im Jahre 1581. Der Luzerner Stadtschreiber Renward Cysat hat die Geschehnisse schriftlich festgehalten. Durch die ausserordentlichen Begebenheiten und das heilende Wasser wurde Luthernbad zum „Einsiedeln des Kleinen Mannes“. Die Texte von Renward Cysat sind neu in einer lesbaren Sprache und mit künstlerisch wertvollen Zeichnungen ergänzt, gedruckt herausgegeben worden. Die Vernissage findet am 15. August 2015, um 16.30 in Luthernbad in Anwesenheit des Luzerner Regierungspräsidenten Reto Wyss statt. (Programm siehe Flyer)



Donnerstag, 4. Juni 2015

Kartenaktion 2015

fja. Jedes Jahr von neuem bietet die Heimatvereinigung Wiggertal mit einer besonderen Aktion "Häb Sorg zur Heimet" Bildkarten an, die Bezug nehmen auf die Besonderheiten unserer Welt, in der wir leben. Hier wo wir uns wohl fühlen in der stimmungsvollen Natur und mit den Menschen und Dingen, die wir erfahren dürfen.

Dieses Jahr hat der einheimische Künstler Ueli Bieri-Obrecht aus Ohmstal (www.kunstundbieri.ch) die eindrücklichen Bilder geschaffen. Sie sind im Gesamtformat von 42x14,8 cm bzw. gefalzt auf 21x14,8 cm mit passendem Couvert verpackt in einer Schutzhülle zum Kauf bereit.

«Winterfarben am Napf» –  Trachselegg, Hengstfluh  und alte Windbuche, Aquarell-Collage

«am Waldrand» – eine Variation der vielen Birken im Wauwilermoos, Aquarell

Schüler und Schülerinnen werden die Karten an den Haustüren zum Kauf anbieten. Sie sind auch in den Papeterien erhältlich oder direkt bei folgender Adresse

Josef Stöckli
Höhe 17
6153 Ufhusen
041 988 11 39
schosef.stoeckli@bluewin.ch


Durch die Verwendung unserer Karten helfen Sie mit, den Gedanken zur Freude und Sorge um unsere engere Heimat zu pflegen. Sie unterstützen damit auch die Arbeit der ‚Heimatvereinigung Wiggertal‘ in ihren vielfältigen Anstrengungen.

Sonntag, 26. April 2015

Einladung der Hinterländer Museen zum Internationalen Museumstag

Zum Internationale Museumstag am Sonntag, 17. Mai 2015, 10:00 bis 17:00 bieten folgende Museen im ganz Wiggertal verschiedene Aktivitäten an:




Flyer zur Verfügung gestellt von Ferdinand Andermatt

Sonntag, 18. Januar 2015

Heimatkunde 2015 – Werkplatz Wiggertal

Von Ferdinand Andermatt

Seine persönliche Geschichte kennen ist das eine  . . .  die Geschichte ‚seines‘ Unternehmens kennen ist das andere. Wie hat es sich entwickelt . . . was sind die Erwartungen? Das sind nicht nur Fragen der Inhaber, das fragen sich auch die Mitarbeiter und die Lernenden.




125 Jahre Emil Peyer AG
Hoffnungsvolle Erwartungen strahlen diese jungen Berufsleute aus. Standorttreue und zielstrebige Entwicklung sind aus der Firmengeschichte herauszulesen. Sprechende Bilder und eine flüssige Sprache machen die Geschichte zum Erlebnis.




100 Jahre Imprägnierwerk AG
Rugelrund – und dauerhaft – sind nicht nur die runden Stangen, auch das Unternehmen. Aus der Holzverarbeitung heraus wuchs das Imprägnieren von Masten für die Telefonleitungen. Die handwerkliche Verarbeitung wich der Technik und innovative Entwicklungen künden sich für moderne Holzfassaden an.




Mühlen mahlen  . . .  nicht mehr
Von Romantik ist nicht mehr viel zu spüren – auf den ersten Blick. Doch bei genauerem Hinsehen, und das haben die Autoren in Schrift und Bild dokumentiert, tun sich Welten auf. Fast schon dramatisch ist die Geschichte gegen die Zeit, mit der Zeit, und doch nur der Zukunft nachgerannt.




Schweizer Hauptstadt Zofingen
Diesen Begriff nachvollziehen kann nur, wer sich in den Beitrag vertieft. Dann kann es aber die Leser packen, verwundern und sogar begeistern. Ein bunter Markt mit schweizerischer Einmaligkeit, ein weltoffenes Angebot für die bewusste Ernährung.